Das Katz und Maus Spiel – Haben Sie als Anleger noch eine Chance?

Nicht nur unsere Gesellschaft wird immer schnelllebiger. Was gestern noch innovativ war, ist vielleicht schon morgen veraltet und was gestern noch gut war, unter Umständen schon bald schlecht. Auch die Börse kann sich dem nicht entziehen. Niedrige Zinsen auf der einen und Phänomene wie der Bitcoin auf der anderen Seite geben vielen Anlegern Rätsel auf. Doch wie kann man sich als Ottonormalverbraucher noch in diesem Dschungel zurechtfinden?

Das ständige Pro und Kontra der Experten
In Zeiten zunehmender Unsicherheit richtet sich der Blick meist auf die Experten. Schwierig wird es nur, wenn auch diese widersprüchliche Informationen und Empfehlungen ausgeben. Wenn es für jede potenzielle Entwicklung einen Experten gibt, der sie vertritt, ist dem einzelnen Anleger wenig geholfen. Wichtig ist hier, die Qualität der Aussagen zu bewerten. Am einfachsten ist dies möglich, indem historische Empfehlungen der betreffenden Person überprüft werden. Auf diese Weise lässt sich seine Treffgenauigkeit in der Vergangenheit bewerten und daraus Schlüsse für die Zukunft ziehen.

Was wenn Altbewährtes plötzlich nichts mehr gilt?
Schwieriger wird es bei der Betrachtung altbewährter volkswirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten. Was tun, wenn die Märkte sich plötzlich irrational zu verhalten scheinen? Bestes Beispiel hierfür ist die aktuelle Entwicklung des DAX. Schon seit jeher hieß es, dass niedrige Zinsen die Entwicklungen an den Kapitalmärkten und die der Finanzprodukte befeuern. Doch was passiert, wenn diese plötzlich wieder steigen – wie zuletzt in den USA geschehen? Wie kommt es, dass dennoch viele Experten von einer Fortsetzung der Hausse sprechen? Kurz gesagt: Wie überall auf der Welt, gibt es auch an den Börsen mehr als nur Schwarz und Weiß. So können auch in Zeiten höherer Zinsen die Erwartungen an die Konjunktur derart positiv sein, dass sie weitere Kurssteigerungen tragen können. Die Interpretation der einzelnen Signale ist jedoch keineswegs einfach. Eine Orientierungshilfe können hier offizielle Marktberichte von Instituten wie EZB, IWF oder Großbanken sein. Doch sollten Sie auch dabei immer im Hinterkopf behalten, dass die Prognosen von möglichen egoistischen Zielen mit dem Bestreben die Märkte zu manipulieren, geleitet sein können. Daher sollten Sie sich nie auf nur eine Quelle verlassen.

Ist das Gold immer noch sicher?
Auch beim Gold gerät neuerdings eine als sicher geglaubte Weisheit ins Wanken: Der Schutz vor Inflation. Schon immer galt das Edelmetall als ausgezeichnete Absicherung für die Geldentwertung. Doch Experten wie Stephan Albrech versuchen dies inzwischen kritisch zu sehen. Gold erfüllt weiterhin eine wichtige Rolle in einem diversifizierten Portfolio, doch sollte sein Wert für die Absicherung nicht überschätzt werden?

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